Münchhausen wird Chef beim ARD-Faktenfinder

Fake News - näher an der Wahrheit als die Realität

5. April 2018 0
Baron Münchhausen - wird überall als Feuerwehrmann gebraucht!Baron Münchhausen - wird überall als Feuerwehrmann gebraucht!

Der ARD-Faktenfinder ist eines der wichtigsten Propagandaformate für die öffentlich Entrechteten im deutschen, von der Regierung kontrollierten Nicht-Staatsfernsehen. Leider fristet das Format ein Nischendasein, das vom Desinteresse der Zielgruppe geprägt wird. Um einen Qualitätsschub zu erreichen, soll jetzt ein Experte für Lügengeschichten das ramponierte Image der Truppe aufpolieren: Baron Münchhausen soll als neuer Chef für eine stringente Ausrichtung des Formats sorgen. Die vielen Vielleichts und Möglicherweises, die durch Vermutungen und Behauptungen oder sogar versteckt untergebrachte Wahrheiten das Ergebnis verwässern könnten, sollen jetzt durch leicht erkennbare platte Lügen ersetzt werden. Als leuchtende Beispiele in dieser Liga sollen in der Redaktion Bilder von Golineh Atai und Udo Lie-lischlies aufgehängt werden. Collin Powell konnte als Redaktionspate gewonnen werden.

Gleichzeitig soll das Format von „Faktenfinder“ in „Faktenerfinder“ umbenannt werden.

„Wir wollen viel tiefer im trüben Wasser fischen und uns nicht nur an den eigen Haaren aus diesem Wasser herausziehen, sondern gleichzeitig die erfundenen Fakten an diesen Haaren herbeiziehen.“ Sagte der Baron bei seiner Antrittsrede. Synergien allerotens!

Bisherige Mitarbeiter wie Silvia Stöber hätten zwar viel Talent, müssten aber noch daran arbeiten, ihre Lügen prägnanter zu formulieren und weniger verklausuliert rüberzubringen.

Screenshot von zensierten Kommentaren: ARD Faktenerfinder

Screenshot von zensierten Kommentaren: ARD Faktenerfinder

 

Kritik äußerte Münchhausen auch an der Kommentarfunktion im Internet. Dort würde man mit dem natürlichen Konzept des Lügens viel zu kritisch umgehen. Hier bräuchte man eine stärkere Zensur als bisher. Zwar würden schon reihenweise unpassende Kommentare gelöscht, jedoch wirke das alles nicht aus einem Guss. Daher wünschte er sich noch einen professionellen Zensor für sein Projekt. Heiko Maas hatte prinzipiell Interesse angemeldet sei jedoch derzeit in einem lukrativerem Job unterwegs, wo er zwar nicht wisse, was er dort zu tun habe, aber bisher hatte sich niemand beschwert – jedenfalls niemand, den er kennt. Außerdem könne er dort seine Garderobe besser präsentieren.

 

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