Eingestürzter Wolkenkratzer in Dubai: Verschwörungstheoretiker zweifeln mal wieder

Fake News - näher an der Wahrheit als die Realität

1. Januar 2016 0

Spätestens seit dem 11. September 2001 weiß jeder normal zurechnungsfähige Mensch, dass bei Bränden in Wolkenkratzern, auch wenn Sie noch so klein sind oder sich nur auf ein paar Schreibtische beschränken, sofort der komplette Stahl weich wird und an allen Hauptachsen gleichzeitig kollabiert und unweigerlich zum Zusammenbruch des Koloss führt. So auch gestern beim Brand des Adress Downtown Hotels in Dubai. Blitzartig breitet sich ein Brand in dem Gebäude aus, was deshalb auch innerhalb weniger Minuten zusammenbrach (Einsturzdauer nach den Gesetzen der Physik: 7,4 Sekunden). Es gab keine Überlebenden. Im Gegenteil, aufgrund der Silvesterfeierlichkeiten, waren zahlreiche Gäste in dem Emirat auch in der Nähe des Wolkenkratzers versammelt, die beim Einsturz des Turms in der Nähe standen und unter den Trümmern den Tod fanden.

Laut vielfältigen Agenturmeldungen handelte es sich um einen Terroranschlag einer mit dem IS – Verbundenen Gruppe. Die Polizei in Dubai konnte noch während des Einsturzes die Täter ermitteln, ihre Fotos veröffentlichen, sowie ie Geldgeber, Hintermänner, Auftraggeber, Finanziers, den genauen Ablaufplan und weitere Anschlagsziele ermitteln. Barack Obama kündigte kurz darauf an sofort ein Land anzugreifen, aus dem keiner der Attentäter kommt.

Wäre das nicht schon schlimm genug, meldeten bereits kurz nach dem Einsturz hinlänglich bekannte Webseiten (Verschwörungstheoretiker, Truther), der Turm wäre überhaupt nicht eingestürzt. Nur weil dort ein paar Schreibtische brennen, könne der Stahl nicht schmelzen. Außerdem sei es unwahrscheinlich, dass alle Stahlstützpfeiler gleichzeitig kollabieren und das Gebäude in der Geschwindigkeit des freien Falls einstürzt. Laut dieser Spinner sei das Gebäude rechtzeitig evakuiert und der Brand gelöscht worden. Es seien nur 14 Personen leicht verletzt worden.

„Menschen, die solche kranken Lügen in die Welt setzen, verhöhnen die Opfer und suhlen sich im Leid der Angehörigen!“ schreibt der angesehene Betroffenheitsforscher Professor Holger Rugenbauer.

Es sei jetzt wichtig, dass alle Fernsehsender eine schwarzes Bild zu Ehren der Opfer senden, weitere Berichterstattung unterbunden wird und selbstständiges Denken im Angesicht der Katastrophe eingestellt wird. Außerdem sollte die Bevölkerung angemessene Kriegslust entwickeln, auch wenn noch nicht feststeht, welches Land in die Steinzeit zurückgebombt werden muss.

 

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