AMR informiert #1: Öffentliche Nacktheit – Top10

Fake News - näher an der Wahrheit als die Realität

19. November 2014 1

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie frei wir eigentlich wirklich in der freien westlichen Welt sind? Diese Serie im Auftrag der Bundesregierung, des Nationalen Sozial-Architektenverbandes (NSA) und mit freundlicher Finanzierung durch den Springer-Verlag, klärt Sie auf über die freiheitlichen Freiheiten, die wir als Ikonen der Freiheit im frei-freiheitlichen Westeuropa genießen. Heute: Öffentliche Nacktheit.

Laut einer Studie von Forsa wissen mehr als 70% der Deutschen, dass sie unter ihrer Kleidung nackt sind. Das ist ein überraschend großer Prozentsatz, schaut man sich die ansonsten recht bescheidene Lebensweisheit der heutigen Schulabsolventen an. Grund genug für die Bundesregierung, ein 70 Mio Euro Aufklärungsprogramm zu initiieren, um „dem Dödel auf der Straße klar zu machen, was ok ist und was nicht“ – Wortlaut Manuela Schwesig (Familienministerin).

Aus diesem Grund hier die Top 10 der Do’s und Don’t’s des Bekleidens und Nacktseins in Deutschland:

  1. Völlig ok ist es, sich von oben bis unten in Unterhosen, Unterhemd, BH, Bluse, Jackett, Krawatte, Hose, Rock, Socken, Schuhe und Hut zu kleiden. Der so lockerleicht bekleidete Europäer stellt eine Zierde westlicher Werte dar!
  2. Nicht ok ist es, sich öffentlich nackt zu entblößen. In der Stadt sowieso nicht, Sie Perversling! Am Strand – wenn behördlich genehmigt – schon. Im Wald nur dann, wenn niemand ruft: „Ich hab nen Pimmel gesehen“.
  3. Nicht ok ist es auch, sich öffentlich völlig zu verhüllen. Das ist muslimisch und das will die Springer-Presse nicht in Deutschland. (Abgesehen vom ästhetischen Aspekt kann die AMR-Redaktion dieser Einschränkung nicht zustimmen bei tatsächlich freiheitlich gewählter Burka-Wahl. Aber für Geld wiederholen wir auch diesen Schwachsinn)
  4. Ok und ganz normal ist auch, auf der Arbeit Uniformen tragen zu müssen. Und so auszusehen, wie alle anderen dort. Personal und Kunden dürfen sich nicht vermischen. Ist doch klar! Am Ende entstehen noch Freundschaften, welche die Produktivität verschlechtern.
  5. Nicht ok ist es, oberkörperfrei rumzulaufen. Zumindest dann nicht, wenn jemand anders es geil findet. Das heißt: Wenn man eine Frau ist – immer. Das wäre dann Belästigung – also wenn man jemand anderen mit der eigenen Kleidungslosigkeit belästigt.
  6. Nicht ok ist es, sein Whiwhi oder seine Mumu rauszuholen. Die müssen versteckt bleiben. So dass sie niemand sieht. Niemals! Nimmer! Denn wenn Whiwhi und Mumu zusammenstoßen, dann kommen ganz viele Kinder dabei raus. Und dann wird man arm und Hartz4 und wird verachtet, und dann stirbt man allein in der Gosse!
  7. Ok ist es, sich billige oder auch sündhaft teure Klamotten anzuziehen, die alle zum gleichen Preis in den ärmsten Ländern der Welt von Kinder- oder Näherinnenhänden genäht wurden, die bereits nähen, seit sie Kinder sind.
  8. Nicht ok dagegen is es, Kleidung gebraucht zu kaufen. Das schadet den Einnahmen der Kleidungsproduktionsindustrie, Transportindustrie, dem Einzelhandel und der Müllentsorgungsindustrie und vernichtet Steuereinnahmen und Arbeitsplätze.
  9. Nicht ok ist es auch, sich Kleidung selbst herzustellen. Wiederum vernichtet dies Arbeitsplätze in schlecht bezahlten, schlecht belüfteten und brandschutztechnisch-todesfallenartigen bangladeschi Kleidungsfabriken. Zudem wird auch die Fantasie und das Selbstwirksamkeitsgefühl des kleidungsproduzierenden Menschen geweckt. Dieser stellt damit eine Gefahr für das soziale Gefüge dar und könnte Änderungen in seinem Leben durchführen. Dies ist unbedingt zu vermeiden.
  10. Absolut nicht ok ist es, zu Hause oder überhaupt mehr als einmal im Jahr nackt sein. Ein lockerer Umgang mit Nacktheit und Sexualität macht die übersexualisierte Werbung für alle möglichen Konsumprodukte deutlich wirkungsschwächer. Das zerstört bereits genannte Arbeitsplätze. Zudem führt dies wiederum zu einer Verbrüderung unter Menschen, die sich ohne Kleidung deutlich ähnlicher sehen und so ihre Scham voreinander verlieren könnten. Ohnehin sollte Nacktheit lieber Menschen überlassen werden, die nach Mainstream-Kriterien gut aussehen und dafür viel Geld bekommen.

Die AMR bedankt sich im Auftrag der Bundesregierung für Ihre Aufmerksamkeit und wünscht Ihnen eine systemtreue Restwoche.

 

Eine Antwort

  1. li-tai-pe sagt:

    ein rattenscharfer Artikel, endlich einmal ein bahn- und tabubrechender Beitrag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.