Julia Timoschenko zieht sich für den Playboy aus

Die ungeschminkte Wahrheit

Julia Timoschenko zieht sich für den Playboy aus

22. Juli 2014 Nazis Politik Putin Russland Ukraine Unterhaltung 6

Seit der Präsidentschaftswahl vom 25. Mai war nichts mehr von Julia Timoschenko zu hören. Mitten in der Krise um den furchtbaren Flugzeugabsturz in der Ostukraine rückt die 53-jährige Ex-Regierungschefin zurück ins Rampenlicht. Nachdem sie aber nicht zur Präsidentin gewählt wurde, und der Krieg gegen die mutmaßlich von Russland unterstützten Bevölkerungsteile begann, verlor sie die Aufmerksamkeit der westlichen Medien. Der nun angekündigte Schritt könnte das Medieninteresse aber wieder anheizen. Laut Mitteilungen aus informierten Kreisen hat Frau Timoschenko einen exklusiven Vertrag mit dem Playboy abgeschlossen und wird sich in der Augustausgabe der amerikanischen und europäischen Ausgaben der Zeitschrift auf dem Cover präsentieren „wie Gott sie schuf“. In der russischen Ausgabe gibt es dagegen ein paar recycelte Bilder von Anna Chapman aus der Januarausgabe von 2011 zu sehen.

Interessant ist in der Angelegenheit allerdings die Frage, wie dieser Coup bei den Lesern des renomierten Magazins ankommt. Zum einen ist Julia Timoschenko bereits in ihren besten Jahren und zum anderen überrascht der Zeitpunkt. Kritiker sehen schon Anknüpfungspunkte für die russische Propaganda: Timoschenko wolle mit dieser Aktion lediglich vom von der ukrainischen Regierung im Osten des Landes brutal geführten Krieg gegen die dortige russischsprachige Bevölkerungsmehrheit ablenken. Andere vermuten, dass die frühere Gasprinzessin und Multimillionärin einfach Pleite ist. Angeblich habe sie bei der Vertragsunterzeichnung wörtlich gesagt: „Ich bin zwar nicht mehr jung, brauche aber trotzdem das Geld!“ Timoschenko verbannte diese Behauptung auf Nachfrage ins Reich der russischen Propaganda. Aus Russland kämen viele Unterstellungen zu ihrer Person, genau wie zahlreiche Flaschinformationen zum angeblichen Krieg in der Ukraine, den angeblichen Faschisten auf dem Maidan, vom Westen kontrollierte Marionetten in der neuen ukrainischen Regierung, angeblich vom Rechten Sektor bezahlten Snipern und gefälschten Wahlen in der Ukraine. Das wäre nichts worüber man sich den Kopf zerbrechen müsste, das sei eben üblich in der russischen Propaganda, welche zum Ziel hat, die noch junge ukrainische Demokratie zu zerstören.

Als Grund für die Aktion gab sie an, dass sie eben gerne ihren Körper zeige und Stolz auf ihre Erfolge sein. Wenn die Ausgabe ein Erfolg werden sollte – und davon sei sie überzeugt, gebe es bereits einen Anschlussvertrag für Ihre Tochter Jewgenia für die Septemberausgabe. Wir werden über dieses brandheiße Thema weiter berichten!

 

6 Antworten

  1. Süß sagt:

    Ein Grund mehr, neben dem zu hohen Preis und nachlassender journalistischer Qualität, dieses Magazin nicht mehr zu beziehen.

  2. […] sono però gli altri articoli pubblicati dal “Generale”. Per esempio, il  22 luglio 2014 avrebbe sostenuto che la sconfitta alle elezioni ucraine, Julia Timoschenko, avrebbe firmato un […]

  3. einmoppelausdemvolk sagt:

    Da gehen die eh schrumpfenden Leserzahlen noch rapider zurück, lieber Playboy.
    Und zu Frau Timoschenko,
    Da können Sie machen was Sie wollen, aus einer Krähe wird nun mal kein Schwan und lassen Sie die Sachen lieber an, oder denken Sie, unsere Körper eckeln sich vor nichts….

    MfG, Moppel…

  4. […] westukrainischen Nazi-Hochburg Lwow gegründeten Samopomitsch 48,1% der Stimmen ergattern. Auch die notorisch um Aufmerksamkeit heischende Julia Timoschenko, die ankündigte die verdammten russischen Hunde zu erschießen, erreichte weitere 5,6 Prozent. […]

  5. […] che sia un sito di Satira? Basta vedere gli articolo pubblicati da questo sito, come quello del 22 luglio 2014 dove sostiene che Julia Timoschenko, non avendo vinto le elezioni ucraine, abbia firmato un […]

  6. hhaien sagt:

    Wie »Gott« sie schuf ? Welcher amerkanischer Präsident war denn dafür verantwortlich ? Amerikanische Präsidenten sind doch wohl die Einzigsten die sich für Götter auf Erden halten…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.